Geschichte des Speedgolfs

Die schnellste Runde Golf

Speedgolf begann wohl in den 1970er als ein paar Golfer versuchten den damaligen Rekord der schnellsten Golfrunde (Speed Golf) von ca. 45 Minuten zu knacken. Erste Bekanntheit erlangte der Sport als Steve Scott, ein ehemaliger US-amerikanischer Mittel- und Langstreckenläufer und US-Rekordhalter im Meilenlauf, 1979 18 Loch in 29 Minuten 30 Sekunden und mit 95 Schlägen absolvierte. Damit spielte Steve Scott die schnellste Runde Golf die je gespielt wurde.

Xtreme Golf

In den 1990er gab es unter der Aufsicht und Organisation durch die International Speedgolf Association (vorher Xtreme Golf Association) verschiedene Speedgolf Turniere. Zwar lief das Ganze ohne die Genehmigung der United States Golf Association (USGA) ab, aber weitestgehend nach deren Regeln. Jay Larson, Triathlet und Golflehrer, bestimmte die damalige Szene.

Speedgolf International

In 2002 haben sich Golf Profi Tim Scott, PGA Golflehrer Christopher Smith und Rechtsanwalt Jim Kosciolek zusammengetan, um den Sport des Speedgolfs zu fördern und haben Speedgolf International gegründet. Seitdem werden regelmäßig Speedgolf Turniere unter der Schirmherrschaft von Speedgolf International durchgeführt. Caddies sind bei der Variante nicht erlaubt. Jeder Spieler muss seine 5-6 Schläger in einer dafür designten Tasche selbst tragen.

Der aktuelle Weltrekord im Speedgolf wurde im Oktober 2005 während der Chicago Speedgolf Classic auf dem Jackson Park Golf Course von Speedgolf International Gründer Christopher Smith aufgestellt als er mit 5 unter Par 65 in 44:06 Min mit einem Speedgolf Gesamtergebnis (SGS – Speedgolf Score) von 109:06 das Turnier gewann.

Die ersten Speedgolf Weltmeisterschaften wurden im Otkober 2012 auf dem Bandon Dunes Golf Resort ausgetragen. Damaliger Sieger und Gewinner des $ 18.000 Preisgeld war Chris Walker mit einem SGS von 263:28 (77-53:29; 76-56:29). Schauen Sie rein in die 2012 Speedgolf Weltmeisterschaften!

Speedgolf Champions

2012: Chris Walker 263:28 (77-53:29; 76-56:29)
2013: Rob Hogan 236.55 (77-39:31; 79-41:24)
2014: Eri Crum 112:01 (76-46:01)
2015: Rob Hogan 243:28