Speedgolf Regeln

Die internationalen Regeln des Speedgolf sind zwischenzeitlich weitgehend einheitlich und  gefestigt. Carts sind verboten und die Spieler tragen selbst ihre Schläger / Equipment. Die Anzahl der Schläger ist auf 6 beschränkt.

Es gelten weitgehend die Regeln des Golfsports für’s Zählspiel. Die Grundstrafen  sind die selben, ebenso die Regeln bei Hindernissen, Hemmnissen oder ungewöhnlich beschaffenen Boden etc.

Lediglich bei Bällen, die im Rough „verschwinden“ gilt ein vereinfachtes Verfahren  für  das ins Spiel bringen eines neuen Balles. Analog der Verfahrensweise bei seitlichem Wasser, darf der Spieler unter Hinzuziehen eines Strafschlages am Kreuzungspunkt zwischen Fairway und Rough einen neuen Ball ins Spiel bringen.

Zudem ist die Etikette etwas anders, die Fahne muß vor dem Einlochen nicht entfernt werden, niemand stört sich daran, wenn die Golftasche auf dem Grün abgelegt wird und von Fall zu Fall kann auf das Harken der Bunker  verzichtet werden.

Nicht alle Speedgolfer nehmen allerdings diese Art der Erleichterungen in Anspruch. So puttet der eine nur mit einer Hand und legt sein Bag überhaupt nicht ab, andere spielen nur mit einem Eisen und wieder andere tragen alle Schläger ohne sie in einem Bag zu verstauen.

Andere Abweichungen von den üblichen Regeln des Deutschen Golf Verbands (DGV) könnten sein:

  • Start/Ziel ist nicht das 1. bzw. 9 Loch, sondern die Start bzw. Ziellinie. Hier beginnt die Zeitmessung bzw. hier endet sie.
  • Es wird in Abständen von 3 -5 Minuten gestartet.
  • Zwischen den Schlägen muss gelaufen oder schnell gegangen werden (Walking). Gehen ist nicht erlaubt (Ausnahme: Verletzungen oder starke Ermüdung).
  • Durchspielen lassen ist Pflicht. Der schnellere Spieler hat Vorrang. Ein einfaches „Fore“ lässt den vorausspielenden Golfer kurz einhalten, während der schnellere Spieler überholt.
  • Geht ein Ball verloren (Rough, Wasser, Aus, o.ä.), so soll der nächste Ball so nahe wie möglich der Stelle gedroppt werden (Strafschlag), wo der Ball verschwunden ist.